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Die Klinik für AVG gliedert sich in die zwei Bereiche Allgemein- und Viszeralchirurgie (die Eingeweide betreffend) sowie Gefäßchirurgie. Behandlungsschwerpunkte der Allgemein- und Viszeralchirurgie sind gutartige und bösartige Erkrankungen im Bauchraum, an Darm, Magen, Leber und Bauchspeicheldrüse.
Ein großer Teil der Operationen kann minimal-invasiv, d. h. mittels Optik über "Knopflöcher" ohne großen Schnitt durchgeführt werden, z. B. die Entfernung der Gallenblase, des "Blinddarms", von Teilen des Dickdarms oder sogar der Milz.
Auch Brüche jedweder Art (Leisten-, Narben- oder Zwerchfellbrüche) werden offen oder mittels Schlüssellochtechnik saniert. Die zahlreichen Schilddrüsenoperationen sind durch die elektrophysiologische Überwachung des Stimmnervs (Neuromonitoring) während der Operation besonders sicher. Nach der Operation werden die Patienten in modernsten Einheiten (Aufwachraum, Überwachungsstation (IMC) oder Intensivstation) überwacht.
Gefäßchirurgie ist die Chirurgie der Aorta, der Hals- und Beinschlagadern, die bei Gefäßverschlüssen oder -verengungen (Schaufensterkrankheit, Schlaganfall) und Gefäßerweiterungen (Aneurysmen) erforderlich ist.
Dabei werden nach modernsten Techniken eigene Venen oder Kunststoffgefäße als Bypässe eingesetzt. Daneben werden Gefäßoperationen vornehmlich an den Armen als Vorbereitung auf die künstliche Niere durchgeführt (Fistel- oder Shuntoperationen). Natürlich werden auch Krampfadern, zum Teil auch über eine Optik (Schlüsselloch-Technik) entfernt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung der offenen Beine.
Der Bereich Gefäßchirurgie ist wichtigster Teil des gefäßmedizinischen Zentrums. In Zusammenarbeit mit den Röntgenärzten werden Gefäßerweiterungen mit/ohne Stents über einen Einstich durch die Haut durchgeführt.
Der eingehenden Vor- und Nachsorge wird große Bedeutung zugemessen. Alle Patienten können sich zu den Sprechstunden (Montag - Bauch, Dienstag - Gefäße, Mittwoch - Enddarm, Donnerstag - Schilddrüse) telefonisch anmelden unter 03461/273101. Dabei wird das Vorgehen der stationären oder ambulanten Behandlung besprochen.
Durch die Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung mit patientengemäßer Überwachung wird die Verweildauer auf ein Minimum gesenkt und die Behandlung optimiert. |